Thursday, September 27, 2007

Hausschuhe - Slippers

Lisa beschrieb kuerzlich die oesterreichische Gewohnheit, in der Schule Hausschuhe tragen zu muessen. Was sie daran aber wirklich ueberraschte war der Grund warum Lehrer so sehr darauf bestehen: naemlich die Gefahr die Nieren zu ruinieren wenn man nur mit den Socken rumlaeuft. Obwohl ich mich nicht erinnere, diesen genauen Zusammenhang je gehoert zu haben, ueberrascht es mich nicht. Oesterreicher, wie auch Deutsche, haben es ja bekanntlich gern waermer. Man moechte auf keinen Fall kalte Fuesse bekommen, denn es kann doch negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben;) Zu Hause haben wir meist immer Hausschuhe getragen. Ausnahme war an extrem heissen Sommertagen. Die meisten Oesterreicher tragen nicht nur selbst Hausschuhe, sondern haben auch welche fuer Gaeste zur Verfuegung. Das hat nun zweierlei Gruende: 1. Wird der Schmutz der Schuhe nicht durch die ganze Wohnung geschleppt. 2. bekommt der Gast keine kalten Fuesse. Jeder der schon mal als Gast bei Oesterreichern eingeladen war hat wahrscheinlich bemerkt, dass man als erstes die Schuhe auszieht sobald man durch die Tuer kommt. Diese Angewohnheit habe ich hier noch nie gesehen: man geht einfach mit den Schuhen durchs ganze Haus und laesst sie an, auch wenn man fuer mehrere Stunden bei jemanden auf Besuch ist.
Lisa described recently the Austrian custom of wearing slippers in school. What really surprised her though was the reason teachers were giving for that necessity: namely the connection between ruining the kidneys and running around in socks alone. Although I don't remember ever hearing that, it doesn't surprise me. Austrians - and Germans - like everything warmer. Most Austrians will tell you that getting cold feet will have negative consequences to your health. At home we wore slippers most of the times. The only exemption was during extremely hot summer days. Most Austrians also provide slippers for their guests. There are two reasons for that: 1. The dirt from the shoes is not carried throughout the house. 2. the guest doesn't get cold feet. Everone who has been invited to visit an Austrian at home probably noticed that first thing you enter the house you are supposed to take your shoes off. I never noticed this custom here in the US: you keep your shoes on, even if you are visiting someone for several hours.

Friday, September 21, 2007

Geschmacksache - Matter of Taste

Heidelbergerin erwaehnte kuerzlich wie wenig sich Deutsche fuer Erdnussbutter interessieren. Ich dachte immer ich sei halt eine der wenigen Leute denen das einfach nicht schmeckt. Ich brachte das nicht mit meiner oesterreichischen Herkunft in Verbindung. Man kann ja Erdnussbutter auch in Oesterreich kaufen, nur gibt es sie nicht in allem moeglichen Variationen und Groessen.
Heidelbergerins Eintrag bracht mich nun zum Nachdenken ueber so einige andere seltsame Nahrungskombinationen oder Essensbraeuche. Normalerweise bin ich dazu bereit alles auszuprobieren. Einiges ist allerdings doch zu komisch fuer mich. Ganz oben auf meiner Liste ist das beruehmt-beruechtigte Erdnussbutter und Marmelade Sandwich. Auch wenn mir Erdnussbutter schmecken wuerde, koennte ich noch immer nicht verstehen, wie das jemand nur schmecken kann. 2. Typisches amerikanisches Fruehstueck. Ich bin jetzt schon seit fast 5 Jahren hier und bevorzuge noch immer Fruehstueck nach europaeischer Art: Brot (am liebsten habe ich hier Roggenbrot, weil es am aehnlichsten schmeckt was ich von zu Hause gewohnt bin) mit Butter und Marmelade. Manchmal habe ich auch ein Muesli, um es etwas abzuwechseln. Ein heisses Getraenk ist auch ein Muss, zumindest jetzt wo es wieder kaelter ist in der Frueh. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, den Tag mit Wuerstchen, Eierspeis, Speck und Palatschinken zu beginnen. Alles zu seiner Zeit. Solche Speisen waeren fuer mich kein Problem zur Mittagszeit. 3. "Root beer" - keine Ahnung wie man das ins Deutsche uebersetzt. Ich habe es noch nie gesehen und auch noch nie gehoert, dass es das dort geben soll. Ich probierte es einmal und nie wieder.

Wir hatten heute in meiner Klasse eine kleine Feier und die Schueler brachten etwas zum Essen: Wurst, Nutella, Brezeln, Kraecker, Rootbeer und Apfelsaft. Bisher hatte ich keinen Schueler, dem Nutella nicht geschmeckt haette. Sie streichen es normalerweise auf Kraecker anstatt Brot, sowie ich es gewohnt bin. Heute hatten sie es allerdings zum ersten Mal zusammen mit den Brezeln gegessen. Ich weiss, dass man schokolade-gedunkte Brezeln kaufen kann. Das ist aber nicht unbedingt mein Fall. Sie mischten auch das Rootbeer mit dem Apfelsaft. Was soll ich dazu nur sagen? Sie sind halt etwas abenteuerlustig.

Heidelbergerin mentioned recently how uninterested Germans are in peanut butter. I actually always thought I am one of the few people who just don't like it. I didn't associate it with my Austrian heritage. You can find peanut butter jars in Austria, just not in the big varieties and sizes (like everything here) you can get here.
Heidelbergerin's blog entry made me think of some other "weird" food combinations or habits. I am usually open towards trying new stuff, but some things just sound too strange for me. On top of this list is the famous peanutbutter and jelly sandwich. Even if I liked peanut butter, I still couldn't see how people can actually eat that combination. 2. Typical American breakfasts. Even after living here for almost 5 years now I like to start the day slow with a more European style breakfast: bread (rye bread only for breakfast because I find the taste comes the closest to what I am used to from home) with butter and jelly. Sometimes I am having some cereal. And I like a hot drink for breakfast. Not in summer though. The idea of having sausages, bacon, eggs, and pancakes first thing in the morning still makes me shudder. I am not against that food itself, just not at this time of the day. Getting it around noon would be fine with me. 3. Root beer. I tried it once and never again.

In my class we had a small celebration today and students brought some food: sausages, nutella, pretzels, root beer and apple juice. I didn't have a student yet who didn't like nutella. They usually put it on crackers instead of bread (what I am used to). Today was the first time though when they were dipping the pretzels in nutella. I know you can buy chocolate covered pretzels, but I am not a big fan of those either. They also mixed the rootbeer with the applejuice. What can I say? They are adventurous.

Monday, September 17, 2007

Arztbesuch - Doctor's Visit

Arztbesuche laufen hier etwas anders ab. Es beginnt schon mal, dass man am Tag zuvor telefonisch eine Erinnerung bekommt, dass man einen Termin ausgemacht hat. Wenn man naemlich nicht erscheint oder zu kurzfristig absagt, dann muss man eine Gebuehr zahlen, die bis zu 50 Dollar ausmachen kann.
Im Wartezimmer traegt man sich zuerst mal in eine Liste mit Namen ein und man notiert auch dann schon, ob sich irgendwelche Daten wie Adresse oder Versicherung geaendert haben. Erst dann wird man von der Sprechhilfe aufgerufen und der Papierkram erledigt. Trotz Versicherung muss man eine Kostenbeteiligung gleich dann bezahlen. Die Hoehe haengt von der Versicherung ab. Bisher war ich noch bei keinem praktischen Arzt weil ich nie so richtig krank war. Ich geh aber regelmaessig zu den jaehrlichen Untersuchungen zum Zahnarzt, Augenarzt und Frauenarzt. Bisher waren alle Krankenschwestern und andere Mitarbeiter bei allen drei Aerzten ausserordentlich freundlich. Manche sind neugierig wegen meinem Akzent und fragen dann woher ich bin. Schon oft hat dann jemand geantwortet, dass sie eine Zeitlang in Deutschland waren, haben sich aber nicht getraut mit mir Deutsch zu sprechen. Was ich wirklich "angenehm" finde ist die Angewohnheit alles zu erklaeren. Zuerst erklaert einem schon oft die Krankenschwester was gemacht wird, was man zu erwarten hat und ob man irgendwelche Fragen hat. Und dann bei der eigentlichen Untersuchung beschreibt der Doktor auch nochmal alles: " Zuerst werde ich.. und das wird sich etwas... anfuehlen..." usw.. So ist man zumindest nicht im Ungewissen warum etwas weh tun koennte. In Oesterreich wird doch viel "heimlich" gemacht. Damit meine ich, dass man als Patient oft nicht weiss, was der Doktor eigentlich vorhat bis es dann schon wieder vorbei ist. Vielleicht werde ich jetzt einfach viel konservativer hier, aber ich finde es auch hier besser, dass man beim Frauenarzt mit einem Tuch bedeckt ist und nicht so ganz unbedeckt dortliegen muss.
Aber wie ueberall, manche Aerzte sind besser als andere. Falls einem was nicht passt, kann man ja sein Geld woanders hinbringen.

Doktor's visits are quite different here. It starts with getting a phone call the day before to remind you about your appointment. If you don't show up or cancel at short notice you might have to pay a fee, which can be up to $50. In the waiting area you first sign in and also mention if there are any data changes like your address or insurance. Then you get asked by the receptionist to finish all the paperwork and pay your copay - which depends on your insurance. Sofar I have never been at a family doctor because I am never really sick. However, I go to the annual exams to my dentist, eyedoctor, and OB/GYN. All the nurses and other people working there have been extremely friendly to me. Some are curious about my accent and ask where I am from. Some of them answer then that they have lived in Germany for a while, but are too shy to try to talk in German to me.
What I really like here when going to the doctor is that everything gets explained to you in detail. First the nurse explains what to expect and asks if I have any questions. Then at the actual exam, the doctor is describing what he is doing right then and there: "First, I am going to.. and that might feel a little....." etc. At least you know what's going on with you and you are not left wondering why something might be painful. In Austria lots of that is done without the patient knowing. Maybe I also get more conservative over here. I find it so much better that you are covered with a sheet when being at the OB/GYN and not just laying there completely uncovered.
But like anywhere, if you don't like a doktor for whatever reason, you can just go to another one.

Sunday, September 9, 2007

Apotheken - Pharmacies

Die Art und Weise wie man hier Medikamente bekommt ist so verschieden verglichen mit Oesterreich, dass es fuer mich manchmal noch immer eigenartig ist. Apotheken in Osterreich haben meiner Meinung nach eine eigene Atmosphaere, die auch mit ihrem besonderen Geruch zusammenhaengt. Apotheken in den USA sind meist innerhalb eines Supermarktes und haben ueberhaupt keine Atmosphaere. Als Kind ging ich immer gern in Apotheken, denn ich fand die vielen kleinen Schublaeden und Kaestchen faszinierend. Es war so interessant zuzusehen, aus welcher Lade der Apotheker wohl das Paeckchen diesmal nehmen wuerde. Es ist etwas schwierig zu erklaeren, aber sogar als Erwachsene konnte ich dem nachvollziehen. Hier kann man manchmal zusehen, wie der Apotheker die Tabletten abzaehlt und in eine kleine Dose gibt. Meist bekommt man die dann in einer Papertuete ueberreicht.
Das Gute hier sind die Medikamente, die man einfach im Supermarkt rezeptfrei besorgen kann.
In Oesterreich gibt's das ja fast nicht, denn sogar fuer die normalsten Sachen wie Hustensaft, Aspirin, usw. muss man ja zur Apotheke gehen und zumindest den Apotheker danach fragen. Hier kann man einfach nehmen was man braucht, ohne zum Doktor oder Apotheker zu laufen.
Wenn es um rezeptpflichtige Medikamente geht finde ich es in Oesterreich leichter, diese zu bekommen. Man nimmt das Rezept vom Doktor, geht zu irgendeiner Apotheke in der Naehe und holt sich das Medikament unmittelbar ab. Die meisten sind schon abgepackt, sehr selten wird es vom Apotheker "zubereitet", wie Salben zum Beispiel. Ist es ein Rezept, das fuer laenger gueltig ist, wie fuer die Pille, dann behaelt man sich das Rezept und holt sich in ein paar Monaten wieder nach - nicht unbedingt von der selben Apotheke.
In den USA bekommt man das Rezept auch vom Doktor. Man bringt es entweder selbst zur Apotheke oder fragt den Doktor, die Apotheke selbst zu benachrichtigen. Man darf sich hier nicht erwarten, die Arznei gleich abholen zu koennen. Wenn es schnell geht, bekommt man es in einer halben Stunde. Manchmal muss man bis zum naechsten Tag warten. Die Medikamente gibt es hier nicht fertig abgepackt. Der Apotheker muss die bestimmte Anzahl der Tabletten erst abzaehlen und in eine Dose fuellen. Wenn nun jemand mehrere verschiedene Tabletten nehmen muss, hat man nun lauter dieser gleichaussehenden Dosen. Wenn man zum ersten Mal bei einer Apotheke ist, muss man Name, Adresse und Versicheringsinformation uebermittlen, die dann in deren System gespeichert werden. Es soll dann beim naechsten Mal theoretisch schneller gehen. Auch wenn man vom Doktor ein Rezept hat, heisst das nicht, dass man auch das Medikament bekommt. Manchmal macht einem die Versicherung einen Strich durch die Rechnung und weigert sich, dafuer zu bezahlen. Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass der Doktor etwas fuer mehrere Monate verschrieben hat, die Versicherung es nur fuer einen Monat hergegeben hat. Dann kann man die Apotheke bitten, den Doktor anzurufen, der dann die Versicherung informieren soll, dass man das wirklich braucht. Dann kann es schon eine Woche dauern bis alles geregelt ist und man endlich hat, was man braucht. Die Moeglichket, das Rezept zu einer Versandapotheke zu schicken ist auch ganz praktisch. Meist ist es dann um einiges billiger, weil man gleich einen 3Monats-Vorrat mit der Post zugeschickt bekommt. Der einzige Nachteil dabei ist, dass man sich rechtzeitig um eine Erneuerung kuemmern muss und nicht bis auf den letzten Tag warten soll. Es kann wirklich frustrierend sein, wenn die Versicherung Schwierigkeiten macht. Das sind die Momente, wo ich mir wuenschte es waere wie in Oesterreich.

Getting medicine in the US is such a different process than in Austria, that it's still sometimes strange to me. Pharmacies in Austria have a one of a kind atmosphere, with their specific smell. Pharmacies here are most times part of a grocery store and have no atmosphere whatsoever. As a kid I always liked pharmacies, because of all their little drawers and cabinets. It made it look so interesting, watching what drawer the pharmacist might open to get your medicine. It's kind of hard to describe, but I still felt the same way as an adult. Here you can sometimes watch the pharmacist counting pills he puts in the bottle for you. Most times you just get your medicine in the bag, already prepared for you.
The good thing here are the over-the-counter drugs, which basically don't exist over there. Even for the most simplest drugs like cough syrup, aspirin, allergy stuff, etc. you need to go to a pharmacy. For basic stuff you don't need a prescription, but you still need to explain to the pharmacist what you need and then hope that he/she agrees with you and hands it over to you. I really like here, that you can skip going to a doctor to get general health care items.
When it comes to prescriptions, the process seems to be less complicated in Austria. You get your prescription from you doctor, go to any pharmacy you like to, hand over the prescription and receive the medicine immediately already packaged. Only sometimes you have to wait for the pharmacit to "make" the drug first, like some special mixed ointment. If it's a long-term drug like birth control, you hold on to the prescription and just pick up another box a few months later at any pharmacy. You are not bound to a specific pharmacy, like over here. In the US you get your prescription from your doctor, then either bring it to a pharmacy or ask the doctor to call it in. Don't expect to be able to pick you medicine up within five minutes. They don't sell it in prepackaged boxes here, but are taking the amount you need and putting them in a little bottle. A person who needs to take several different pills, will end up having all those bottles, which all look the sam. When you are at a pharmacy for the first time, you also have to give them your name, adress, and your insurance card, which gets stored in their system. Having your drugs within 30 minutes is fast here. Sometimes you have to wait until the next day. Just having a prescription from your doctor doesn't mean you actually get what you need. You would think that insurances trust doctors to know what's good for you and what not. But insurance companies really can make it complicated by denying your medicine. It has happened a few times since I am here, that the doctor prescribed a certain amount, but the insurance said you can't get that much. That makes that process quite long, with you trying to get the pharmacy calling the doctor, the doctor calling insurance.. in the meantime it's a week later until you finally receive your medicine. I like having the option here to send your prescription away to a pharmacy. It is much cheaper since you get a three months supply. You only have to be prepared that it takes a while until you get them by mail, so don't wait until the last day to refill it.
The only times I really wished it would be like in Austria is when there are problems getting something filled. It can be very frustrating.

Sunday, September 2, 2007

Was soll ich anziehen? - What should I wear?

Nach einer kurzen Blogpause bin ich wieder da. Ich genoss die letzten Wochen meiner Ferien mit regelrechtem Faulenzen. Jetzt, wo es wieder heisst frueh aufzustehen und sich fuer die Arbeit fertig zu machen, kommt auch wieder der Moment, wo ich unschluessig vor dem Kleiderschrank stehe und ueberlege, was ich wohl anziehen soll. Gewisse Kleiderordnungen muessen dabei natuerlich auch beachtet werden. In Oesterreich kam mir das doch etwas einfacher vor: sobald man aus dem Haus ging, hiess es, sich ordentlich anzuziehen. Das hat man vom Kindesalter an einfach mitbekommen. Es haengt natuerlich auch ab, ob man nur einkaufen geht oder doch in die Schule oder Arbeit muss. Man braucht vom Arbeitsgeber jedoch keine offizielle Kleiderordnung, die genau regelt, was erlaubt ist und was nicht. Man weiss es einfach. Es gab auch keine Kleiderordnung in meiner Schule. Vielleicht haengt das auch mit der damaligen Mode zusammen - Traegerleiberl waren einfach noch nicht in grosser Mode. Es kann natuerlich sein, dass sich das daher mit den Regeln in der Zwischenzeit auch dort geaendert hat.
Hier scheint es, als ob der Arbeitnehmer ohne festgelegte Richtlinien nicht weiss, was sich schickt oder nicht. In meinem Fall haben wir "casual Fridays", d.h. an Freitagen braucht man nicht aufgeputzt zur Arbeit erscheinen. Zwanglose Geschaeftskleidung ist dann angesagt. Jeans sind dann akzeptabel. Meist gepaart mit einem Polo-Shirt oder T-Shirt mit dem Schul/Arbeitslogo. Manchmal muss man allerdings 1$/Freitag zahlen, um eben Jeans tragen zu duerfen, der dann fuer einen guten Zweck verwendet wird. Auch an Arbeitstagen fuer Lehrer, wo die Schueler zu Hause sind, geht es eher bequemer zu - allerdings nicht ohne vorher informiert zu werden, was nun eigentlich erlaubt ist. Jeans, ja - falls sie nicht zu eng sind, nicht auseinanderfallen, etc.. Da vergehen oft mehrere Tage wo emails hin-und-her geschickt werden, wie man sich nun zu kleiden hat.
Besonders anfangs kam ich mir oft overdressed vor. Ich bin zwar nicht dauernd im Kostuem rumgelaufen, aber verglichen mit anderen Leuten war ich doch etwas anders gekleidet. Mittlerweile habe ich gelernt, mich etwas anzupassen. Manchmal frage ich mich aber doch noch, wie es manchen Leuten wirklich so egal sein kann, wie sie nun in der Oeffentlichkeit gekleidet sind.

I am back again after a short blogging break. The last few weeks I enjoyed the rest of my vaccation being very lazy. Now comes the moment when I have to get up earlier again and get ready for work, that I stand in front of the closet, not knowing what to wear. A certain dress code needs to be considered as well. This seemed to be easier in Austria: as soon as you left the house, you were dressed properly. You already learned that as young child. It depends also there if you just go shopping or if you go to work. However, you don't need guidelines from your employer to know what is allowed and what is not. You just knew it. There was also no dress code in school. Maybe that's connected with the respective fashion style: tank tops were just not that common back then. Maybe that changed there now too and students have to follow a dress code.
Here it seems that the employee doesn't know what to wear without having any guidelines. There are casual fridays in my school, which means you don't have to be dressed up in business clothes. "Casual business" with jeans and the school/work-shirt is fine then. Sometimes you have to pay $!/friday to wear jeans, which goes to a good cause. Also on teacher workdays you can dress more casually. Jeans yes, as long as they are not too tight or falling apart, etc. Sometimes there are many emails sent back and forth with explanations what "casuall business" actually means.
Especially in the beginning I felt often overdressed. I didn't run around in a suit all the time, but I was different than a lot of people. In the meantime I learned to adjust a little bit. Sometimes I am still wondering though how some people really don't seem to care how they are dressed in public.