Saturday, August 18, 2007

Schrumpfende Amerikaner? Shrinking Americans?

Ich habe heute einen Presseartikel (einen aehnlichen hier in Englisch) gelesen, der ueber eine Studie von Groessenunterschieden zwischen Amerikanern und Europaern handelte. Es wurden moegliche Erklaerungen dafuer abgegeben, wie das bessere Sozialsystem in Europa, weniger Fastfood und besseres Einkommen.
Normalerweise gebe ich solchen Studien nicht zuviel Aufmerksamkeit. Meist sind sie zu weithergeholt oder sie sagen eigentlich nicht viel aus. Die Englische Version kritisierte, dass die Studie den moeglichen Einfluss von Immigranten in den USA vernachlaessigte, der auch meiner Meinung wichtig ist. Ich fand das ganze halt interessant, weil mir Amerikaner im allgemeinen immer kleiner vorkamen als Europaer. Ausnahmen gibt's hat immer. Aber mit meinen 1,66m fuehle ich mich immer als eine der groesseren Frauen hier. In Oesterreich gehoere ich damit mehr zum Durchschnitt. Unabhaengig vom Alter sind viele Frauen hier um einen Kopf kleiner als ich. Bei den Maennern bin ich mir nicht so ganz sicher.

I read a Presse-article (or a similar one here in English) today about a study of Americans loosing height compared to Europeans. It describes some possible explanations, like better social systems in Europe, less junk food, and better income.
I usually don't care too much about general studies like that, because they sometimes seem to be too far-fetched and don't seem to have much substence. The English article criticized that the study ignored the possible influence of immigrants in the US, which is a good point. I just found it interesting, because I always thought that in general Americans are shorter than Europeans. There are always exemptions of course. But with my 5'5 I always felt I am one of the taller women here, while in Austria I'm just of average height. Lot's of women here are a head shorter than me - regardless of age. With guys I'm not so sure.

Tuesday, August 14, 2007

Fuehrerschein - Driver's License

Rich von American in Germany beschreibt seine Erfahrung wie kompliziert es fuer ihn war, seinen deutschen Fuehrerschein zu bekommen. Fuer mich hier herueben war es zwar nicht ganz so schwierig. Ich haette es trotzdem schoen gefunden, wenn die Uebereinkommen zwischen Laendern einheitlicher waeren.
Noch in Oesterreich liess ich mir meinen Fuehrerschein vom OEAMTC uebersetzen. Mit diesem durfte ich 6 Monate hier herueben als Immigrant fahren. In der Zwischenzeit versuchte ich herauszufinden, was ich alles machen muss, um den US-Fuehrerschein zu bekommen. Von deutschen Cousinen, die schon 10 Jahre vorher hierhergekommen sind habe ich gehoert, dass sie den ohne grosse Probleme bekommen haben. Meine Schwiegermama ueberredete mich, den theoretischen Test gleich zu probieren. Ich hatte noch nichtmal das Heft wirklich durchgelesen und wollte daher nicht wirklich. Aber nachdem es hier nicht einen Haufen Geld kostet, habe ich es trotzdem probiert und gleich auf Anhieb geschafft. Voller Freude wollte ich dann sobald wie moeglich die Fahrpruefung machen. Ich war dann jedoch sehr ueberrascht zu erfahren, dass ich noch einen Monat warten muss und in der Zwischenzeit nur mit einer "learner's permit" - Lernerlaubnis - fahren darf. Das hat fuer mich ueberhaupt keinen Sinn gemacht. Die stellten mich mit 16jaehrigen gleich, obwohl ich schon jahrelang Fahrerfahrung hatte. Was mich jedoch am meisten aergerte war, waere ich aus Frankreich oder Deutschland gekommen, waere das nicht der Fall gewesen. Das verstehe ich bis heute nicht, nachdem meines Wissens zufolge nach wir doch alle durch die EU denselben Fuehrerschein haben. Zumindest war die Fahrpruefung wirklich laecherlich einfach - der Pruefer wusste, wie streng man in Europa mit dem Fuehrerschein ist und verlangte nicht allzuviel von meiner Fahrkunst..

Rich from American in Germany describes how complicated it was for him to get the German driver's license. It wasn't as difficult for me here, but it would be nice if the agreements between the different countries were more uniform.
Still in Austria, I got my license translated by the AAA equivalent OEAMTC. With that translation I was allowed to drive for six months as an immigrant. In the meantime I tried to find out what I had to do to get the US-license. I heard from my German cousins, who have been living in the US for 10 years, that they had no big problems with it. My mom-in-law persuaded me to take the test right then and there without even reading the manual. Since it doesn't cost as much as in Austria, I tried the theoretical test and passed:) Of course I wanted to take the actual driving test as soon as possible. Just imagine my surprise when I heard I had to wait another month because all they were going to give me at that time was a leaner's permit. That didn't make sense to me. They put me in the same pot like all the 16 year olds, even though I have had driving experience for years by then. What really annoyed me was that people from France or Germany would not need a learner's permit. Why? As far as I know we all have the same EU-driver's license. At least the driving test was really easy then. The examiner knew how strict everything is done over there and didn't want to see too much of my driving skills..

Sunday, August 12, 2007

Ausflug nach Maryland / trip to Maryland

Schlussendlich haben wir uns auf einen ganz anderen Ort geeinigt - auch in Maryland. Zuerst gings nach Piney Point und dann weiter nach Point Lookout.

Was ich von unserem Ausflug lernte:
  1. Es gibt auch hier in den USA Radfahrwege. Nachdem es dort sehr flach war, waer es sicherlich schoen gewesen, mit dem Rad dort entlangzufahren.
  2. Wir sahen ein paar amische Waegen. Ich habe nicht gewusst, dass die auch im suedlichen Maryland sind.
  3. Im Potomac bei Piney Point liegt ein versunkenes Deutsches U-Boot. Im Leuchtturm-Museum gab es auch eine kleine Ausstellung ueber die Geschichte des U-1105 "Schwarzer Panther". Es wurde nach Kriegsende von den Englaendern an die Ameriker uebergeben, die damit Versuche durchfuehrten. Das Besondere daran: es war mit einer schwarzen Gummischicht ueberzogen, um "unsichtbar" zu sein - daher auch der Spitzname.
  4. Nicht alle Leuchttuerme sind auch "Tuerme" - fuer Point Lookout waere der englische Begriff "Leuchthaus" zuzutreffender. Man hat es nicht von innen besichtigen koennen und daher hat es mir auch nicht so sehr gefallen. Point Lookout war hauptsaechlich von Anglern besucht, die rund um den Spitz aufgestellt waren, um ihr Abendessen zu fangen. Piney Point war viel entspannender und schoener.
  5. Geh nicht in unbekannte Gewaesser!! - Es gab auch einen Strandbereich in Point Lookout und wir fanden ein Stueck, wo wir die einzigen Badenden waren. Es hat alles wunderschoen ausgesehen - also bin ich rein um es auszutesten. Am Strand zuvor sahen wir ein paar Krabben - daher liess ich meine Sandalen an (die haben einen Riemen, also dachte ich mir, die kann ich eh nicht verlieren). Es dauerte auch nicht lange und etwas streifte meine Beine, das sich wie Algen anfuehlte. Kurz danach brannte alles fuerchterlich - vom unteren Ruecken bis zu den Zehen!! Das erste Mal, dass mir soetwas passiert ist. Das hat man nun davon, wenn man in einem Binnenstaat aufwaechst. Ich bin anscheindend dadurch in Panik geraten und habe so gestrampelt, dass ich einen Schuh verloren habe (was natuerlich Sek vorhergesehen hat). Mir war das zu dem Zeitpunkt so egal, ob ich jetzt einen Schuh hab oder nicht. Ich wollte nichts als raus aus dem Wasser. Also blieb Sek nichts anderes uebrig, als reinzugehen und meinen Schuh zu retten. Als er damit wieder rauskam, sagte er mir, er haette einige kleine Quallen gesehen. Ich haette mir nie gedacht, dass eine Qualle soo schmerzhaft sein kann. Zumindest spuere ich heute nichts mehr davon. Natuerlich sah ich dann beim Weggehen eine Tafel mit einer Warnung ueber Quallen.

We finally agreed on going to a different place - also in Maryland. First we stopped in Piney Point and then continued to Point Lookout.


What I learned from our trip:
  1. There are bikepaths available here in the US. Since it was very flat there, it would have been nice to ride a bike.
  2. We saw a couple amish buggies. I didn't know that they are also in southern Maryland.
  3. In the Potomac near Piney Point there is a sunk German submarine. In the lighthousemuseum they have a small exhibition about the history of the U-1105 "Black Panther". It was handed over to the US after the war, who used it for testing. The special part about it was a black rubber skin, which made it "invisible" - hence the nickname.
  4. Not all lighthouses are towers. (The German word for lighthouse is "lighttower" - which would make more sense most times). The lighthouse at Point Lookout was actually a house, with the light on top. Point Lookout didn't look that nice and we couldn't go inside. Not only the lighthouse, but the general area was not very appealing. There were many people there trying catch their dinner. Piney Point was much more relaxing.
  5. Don't go into unknown waters!! - There was also a beach area there and we found a spot where we were the only visitors. It looked beautiful - so I went in the water first. On the beach we saw a couple crabs. Therefore I kept my sandals on (they have straps, so I though I won't loose them). It didn't take long and I felt something along my legs. I thought it was algae. Shortly afterwards everything started burning horribly - from my lower back to my toes. It was the first time that I felt anything like that - see what happens when you grow up in a landlocked country. It seems I panicked, so I kicked so hard that one of my shoes fell off (which Sek predicted of course). At this point the shoe was the last thing on my mind. I just wanted to get out of that water as quickly as possible. So Steve had to go in and rescue my shoe. When he got back out he told me that he saw a few small jellyfishes. I never thought that a jellyfish could be that painful. At least I don't feel anything anymore today. When we left the area, I saw following sign:





Friday, August 10, 2007

Eintrittspreise - Entrance fees

Wir sind momentan am Ueberlegen, einen Ausflug am Wochenende zu machen. Unsere lokale Zeitung brachte kuerzlich einen Beitrag ueber den Thomas Point Leuchtturm in Maryland. Das waere doch etwas Nettes. Nachdem wir in der Naehe von Washington D.C. wohnen, sind wir etwas verwoehnt, wenn es um Eintrittspreise geht. Die meisten Museen und anderes hier sind gratis oder kosten nicht allzuviel. Zumindest wenn man es mit den oesterreichischen Preisen vergleicht, wo man pro Museum locker 10 Euro/Person zahlen kann. Nur gut, dass man sich heutzutage so leicht Informationen holen kann: dieses Vergneugen wuerde pro Person 70 Dollar kosten! Es ist zwar eine Bootsfahrt dabei, aber um den Preis ist das auch nicht so was Besonderes. Die Zeitung erwaehnte noch, dass die Besucher hauptsaechlich Paare sind. Kein Wunder, denn Familien mit Kindern werden sich das ja wohl nicht leisten koennen. Unsere zweite Wahl ist der Assateague Leuchtturm, der auch ganz schoen aussieht.

We are currently thinking of taking a trip this weekend. Our local paper had recently an article about the Thomaspoint Lighthouse in Maryland. That would be something nice. Living in the D.C. area we got a little spoiled when it comes to entrance fees. Most museums and other stuff are free or very cheap. At least compared to the Austrian prices, where you can easily expect to pay 10 Euro/person to get into a major museum. Just good, that it's so easy getting information nowadays. This lighthouse-fun would be $70/person!! It includes a boadtrip, but for that price it's not that special anymore. The paper mentioned that most visitors are couples. No wonder, families with kids probably can't afford it. Our second choice therefore is the Assateague Lighthouse, which seems also very nice.

Sunday, August 5, 2007

Laender, die ich besuchte - Countries, I visited











Only 8%. I have to work on getting more of that map colored. I definitely would love to visit all the US-States. But that's probably far away from reality. Although I have lots of vacation, I am kind of limited of where to go to, since I want to visit my family every few years, too. Too bad I'm not a millionare who can afford hopping to every country.