Carol von Northwest Ladybug beschrieb ihre Bedenken ueber Jugendliche und Alkohol. Dabei kam auch die Frage von kulturellen Unterschieden bezueglich des Trinkens auf.
Vor ein paar Jahren war ich noch etwas liberaler eingestellt. Es scheint, dass ich mich in den letzten Jahren jedoch etwas mehr auf die konservative Seite verschlagen habe. Vielleicht haengt das auch damit zusammen, dass ich den ganzen Tag mit Jugendlichen verbringe. Urspruenglich stimmte ich Carol zu, dass es gut sei, den Kindern eine sichere Umgebung zu bieten - besonders wenn es ums Alkohol trinken geht. Allerdings erfuhr ich von Beispielen, wo die Eltern angezeigt wurden, weil sie Minderjaehrigen eine Party mit Alkohol erlaubten. Das hilft den Kindern ja dann auch nichts, wenn die Eltern damit riesige Probleme bekommen.
Ich dachte nie, dass Alkohol das meist diskutierte Thema in meinem Unterricht sein wuerde. Jedes Jahr muss ich meinen 11-14 jaehrigen Schuelern erklaeren, dass es auch fuer Deutsche in ihrem Alter nicht erlaubt sei, Alkohol zu trinken. Eswird ihnen von Verwandten erzaehlt, dass europaeische Kinder mit taeglichem Bier und Wein aufwachsen. Ich sehe einfach nicht ein, warum so junge Jugendliche schon so sehr von Alkohol fasziniert sind. Nur weil's was Verbotenes hier ist?
Als ich aufgewachsen bin, gab es auf den Parties natuerlich auch Alkohol. Leute haben getrunken, aber niemand war wirklich stark betrunken. In der Presse gab es kuerzlich einige Artikeln uebers
Kampftrinken und einem kuerzlichen
Vorfall einer 13-Jaehrigen, die nach dem Trinken im Spital landete. Die Situation dort duerfte sich also um einiges geaendert haben, seitdem ich in dem Alter war. Es gibt jetzt natuerlich alle moeglichen Diskussionen, wie das verbessert werden koennte. Es ist die Rede, das Alter hinaufzusetzen, die Verantwortung staerker auf die Eltern und auch Wirte zu verlegen, oder aber auch einheitliche Ausweise zu verwenden. In einigen Staedten gibt es sogar ein Trinkverbot auf oeffentlichen Plaetzen.
Es scheint also, dass diese kulturelle Unterschiede kleiner werden. Der einzige Unterschied: die einen koennen es noch offen tun, die anderen muessen es heimlich machen.
Carol from Northwest Ladybug shared her concerns about teenagers and alcohol. The question of cultural differences when it comes to drinking came up.
I used to be more liberal when it comes to that topic, but being around teenagers and preteens all day long pushed me a little bit towards the conservative side. I used to agree that it's better to offer a safe drinking environment for kids. However, I heard of people (parents) getting charged for this here. What good does that do then?
I never thought that alcohol would be one of the most discussed issues in my German classes. Every year I have to explain to 11-14 year-olds that they would not be allowed to drink in Germany either. They are told by relatives that kids grow up drinking wine and beer daily over there in Europe. I am working hard on changing their attitude towards drinking. I don't see a reason why kids that young are already so interested in being able to drink somewhere before they are 21. When I grew up, there was always alcohol at parties. People were drinking, but they rarely got really drunk. Recent Presse articles discussed the growing problem of young teens drinking until they lapse into a coma (recent case of a 13-year-old) [google translation didn't work this time:(]. There are all kinds of discussions going on now on how to improve the situation. There are suggestions from raising the legal age to 18, putting more responsibilties to parents and bar/restaurant owners and starting to establish a standardized ID. In Austria students under 18 usually still have the plain old paper IDs, easily to forge. Some cities even prohibit drinking in public places now.It seems it doesn't make much of a difference in what country you are: there are those who can drink senselessly in the open, and the other ones who have to do it secretly.