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Sunday, August 12, 2007

Ausflug nach Maryland / trip to Maryland

Schlussendlich haben wir uns auf einen ganz anderen Ort geeinigt - auch in Maryland. Zuerst gings nach Piney Point und dann weiter nach Point Lookout.

Was ich von unserem Ausflug lernte:
  1. Es gibt auch hier in den USA Radfahrwege. Nachdem es dort sehr flach war, waer es sicherlich schoen gewesen, mit dem Rad dort entlangzufahren.
  2. Wir sahen ein paar amische Waegen. Ich habe nicht gewusst, dass die auch im suedlichen Maryland sind.
  3. Im Potomac bei Piney Point liegt ein versunkenes Deutsches U-Boot. Im Leuchtturm-Museum gab es auch eine kleine Ausstellung ueber die Geschichte des U-1105 "Schwarzer Panther". Es wurde nach Kriegsende von den Englaendern an die Ameriker uebergeben, die damit Versuche durchfuehrten. Das Besondere daran: es war mit einer schwarzen Gummischicht ueberzogen, um "unsichtbar" zu sein - daher auch der Spitzname.
  4. Nicht alle Leuchttuerme sind auch "Tuerme" - fuer Point Lookout waere der englische Begriff "Leuchthaus" zuzutreffender. Man hat es nicht von innen besichtigen koennen und daher hat es mir auch nicht so sehr gefallen. Point Lookout war hauptsaechlich von Anglern besucht, die rund um den Spitz aufgestellt waren, um ihr Abendessen zu fangen. Piney Point war viel entspannender und schoener.
  5. Geh nicht in unbekannte Gewaesser!! - Es gab auch einen Strandbereich in Point Lookout und wir fanden ein Stueck, wo wir die einzigen Badenden waren. Es hat alles wunderschoen ausgesehen - also bin ich rein um es auszutesten. Am Strand zuvor sahen wir ein paar Krabben - daher liess ich meine Sandalen an (die haben einen Riemen, also dachte ich mir, die kann ich eh nicht verlieren). Es dauerte auch nicht lange und etwas streifte meine Beine, das sich wie Algen anfuehlte. Kurz danach brannte alles fuerchterlich - vom unteren Ruecken bis zu den Zehen!! Das erste Mal, dass mir soetwas passiert ist. Das hat man nun davon, wenn man in einem Binnenstaat aufwaechst. Ich bin anscheindend dadurch in Panik geraten und habe so gestrampelt, dass ich einen Schuh verloren habe (was natuerlich Sek vorhergesehen hat). Mir war das zu dem Zeitpunkt so egal, ob ich jetzt einen Schuh hab oder nicht. Ich wollte nichts als raus aus dem Wasser. Also blieb Sek nichts anderes uebrig, als reinzugehen und meinen Schuh zu retten. Als er damit wieder rauskam, sagte er mir, er haette einige kleine Quallen gesehen. Ich haette mir nie gedacht, dass eine Qualle soo schmerzhaft sein kann. Zumindest spuere ich heute nichts mehr davon. Natuerlich sah ich dann beim Weggehen eine Tafel mit einer Warnung ueber Quallen.

We finally agreed on going to a different place - also in Maryland. First we stopped in Piney Point and then continued to Point Lookout.


What I learned from our trip:
  1. There are bikepaths available here in the US. Since it was very flat there, it would have been nice to ride a bike.
  2. We saw a couple amish buggies. I didn't know that they are also in southern Maryland.
  3. In the Potomac near Piney Point there is a sunk German submarine. In the lighthousemuseum they have a small exhibition about the history of the U-1105 "Black Panther". It was handed over to the US after the war, who used it for testing. The special part about it was a black rubber skin, which made it "invisible" - hence the nickname.
  4. Not all lighthouses are towers. (The German word for lighthouse is "lighttower" - which would make more sense most times). The lighthouse at Point Lookout was actually a house, with the light on top. Point Lookout didn't look that nice and we couldn't go inside. Not only the lighthouse, but the general area was not very appealing. There were many people there trying catch their dinner. Piney Point was much more relaxing.
  5. Don't go into unknown waters!! - There was also a beach area there and we found a spot where we were the only visitors. It looked beautiful - so I went in the water first. On the beach we saw a couple crabs. Therefore I kept my sandals on (they have straps, so I though I won't loose them). It didn't take long and I felt something along my legs. I thought it was algae. Shortly afterwards everything started burning horribly - from my lower back to my toes. It was the first time that I felt anything like that - see what happens when you grow up in a landlocked country. It seems I panicked, so I kicked so hard that one of my shoes fell off (which Sek predicted of course). At this point the shoe was the last thing on my mind. I just wanted to get out of that water as quickly as possible. So Steve had to go in and rescue my shoe. When he got back out he told me that he saw a few small jellyfishes. I never thought that a jellyfish could be that painful. At least I don't feel anything anymore today. When we left the area, I saw following sign:





Tuesday, May 15, 2007

Tote Tiere am Strassenrand - Road Kill

Eines, das mich hier noch immer ueberrascht, ist die hohe Anzahl von durch Autos getoeteten Tieren. Es vergeht kein Tag, andem ich nicht an einigen vorbeikomme. Ich habe mich immer gewundert, ob die Leute denn nicht versuchen stehenzubleiben, oder wenigstens langsamer zu werden, sodass sie ausweichen koennen. Und dann passierte mir genau das die letzte Woche. Zum ersten Mal kam mir ein Eichhoernchen unter die Raeder. Es kam unerwartet von der anderen Strassenseite und ich war zu schnell, um auszuweichen. Es tat mir so leid, dass mir das passiert ist. Einige Tage spaeter dann flog ein Vogel gegen mein Auto. Da fragte ich mich dann schon, was mit meiner Fahrweise los ist.
Der Unterschied zu Oesterreich ist vor allem die Vielfalt an den Tieren hier. Man sieht so oft Rehe, Hasen, Eichhoernchen, Beutelratten, Murmeltiere, Waschbaeren, Katzen, Voegel und Stinktiere am Strassenrand. Manchmal werden die dann gleich von Geiern oder anderen groesseren Voegeln verspeist. Somit werden sie zumindest verwertet. Eines Tages bemerkte ich einen Kerl von der Strassenbauabteilung. Er hatte ein Reh auf seinem Truck und liess es dort fuer einige Stunden in der heissen Sommersonne einfach liegen. Der dachte sich wohl, er kann es mit nach Hause fuers Abendessen nehmen. Igittigitt! Von meinem Fahrkurs weiss ich noch, dass in Oesterreich das als Wilderei angesehen werden wuerde. Falls man dort ein Reh erwischt, muss man ja sofort die Polizei benachrichtigen, die dann das an den zustaendigen Jaeger weiterleitet. Wartet man einige Stunden zu lange, wird es sogar als Fahrerflucht angesehen. Zumindest bei Rehen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das auch bei kleineren Tieren, wie Hasen, gilt.
Es war daher umso mehr erstaunlich, dass gestern alle Leute auf einer dreispurigen Strasse waehrend der Stosszeit wegen einer Ente mit ihren 10 kleinen Jungen stehenblieben. Ein paar stiegen sogar aus und versuchten, sie schneller auf die andere Seite in Sicherheit zu bringen. Ich wuenschte ich haette meine Kamera dabei gehabt.

One thing which still surprises me a lot here is the amount of road kill. There isn't a day going by without seeing a few dead animals. I was always wondering why people don't try to avoid driving over them. And then it happend to me last week, that a squirrel got under my wheels for the first time. I felt so bad about it. It came from the other side of the road and I was too fast to stop. To make it even worse, a couple days later I had a bird flying against my car. I started to wonder what's wrong with my way of driving.
The differences to Austria are not only the type of animals you can find here, but also the consequences. Sofar I saw here deer, rabbits, groundhogs, squirrels, opossums, racoons, birds, cats, and skunks as roadkill. What is interesting is that sometimes they are a great food source for vultures and other big birds. Then one day I noticed a guy from the transportation department. He had a deer in the back of his truck. I'm sure he meant to take it home and make some dinner out of it. Yuck! It was sitting there for hours on a hot summer afternoon. In Austria that would be considered as poaching. I still remember from my driving school over there that if you hit a deer, you actually have to call the police (who will then call the responsible hunter) immediately. If you wait too long it is considered as a hit-and-run. As far as I understand it, that's only with larger animals.
It was therefore that much surprising, when there was a duck with its 10 babies walking across a three-lane highway yesterday during rush-hour. Everybody stopped. Some people even got out from their cars to help them cross the road savely. I wished I had my camera with me then.