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Thursday, July 3, 2008

4th of July

Da sind sie wieder, die Feuerwerkszelte. Ein paar Wochen vor dem 4. Juli (Unabhaengigkeitstag) kann man sie an jeder Ecke vorfinden. Zu Silvester sind sie hier ja eher unueblich. Selbst mag ich sie eigentlich nicht besonders. Da kann man sein Geld sicherlich auf bessere Art und Weise aus dem Fenster werfen. Schoene Feuerwerke sehe ich mir aber doch gern an. Nur hab ich bis jetzt bei uns hier noch nie eins gesehen.
Vor ein paar Jahren verbrachten wir den 4. Juli in Michigan. Dort oben scheinen die zu wissen, wie ein schoenes Feuerwerk auszusehen hat. Es war wahrscheinlich besonders schoen, weil man die Spiegelungen zusaetzlich auch am See sehen konnte.
Die Regelungen diesbezueglich finde ich etwas eigenartig. Anscheinend ist das von Staat zu Staat unterschiedlich. Manchmal duerften sogar einzelne Bezirke oder Staedte eigene Gesetze diesbezueglich haben. In manchen Staaten duerfen Privatpersonen ueberhaupt keine Feuerwerke kaufen. Viele Staaten haben nur Regulierungen, welche Art man kaufen kann. Andere Staaten haben die Regelung, dass nur Leute, die ihren Wohnsitz in einem anderen Staat haben, Feuerwerke kaufen duerfen - mit der Bestimmung, die auch mitzunehmen.

Mehr dazu (leider nur auf Englisch) hier.

It's that time again, when you can find big fireworks tents on every corner. Personally I am not a big fan of fireworks. I can think of many better ways on how to waste money. I do like the nice ones though. I just never saw any in the area I am living at.
A few years ago we spent the 4th of July weekend in Michigan. Up there they really seem to know how to have beautiful firework displays. Maybe it just looked great because you could even see its reflections on the lake. What I found really weird though were the regulations of who can buy where fireworks. It seems up to each state or sometimes even county/town to decide this. A few states prohibit consumer fireworks altogether. Other states have certain regulations what kind of fireworks consumers may buy. And then there are some states which only allow non-residents to purchase fireworks, with the requirement that they take them with them out-of-state.
More details here (scroll down to Laws governing consumer fireworks).

Saturday, October 6, 2007

Wo kann man Parken - Where to Park

Martina hat mich darauf hingewiesen, auf die Farben der Randsteine einzugehen. In den USA werden meist bei oeffentlichen Parkplaetzen, vor allem wenn man entlang der Strasse parken moechte, die Randsteine farblich markiert. Manchmal kann man wie in Oeserreich auch Tafeln finden, die erklaeren wie lange man wo parken darf.

Bei uns in Virginia werden folgende Farben verwendet:
Weiss - Kurz halten erlaubt. Meist um etwas abzuholen oder abzuliefern.
Gelb - Kurzhalten; man muss aber beim Auto bleiben. Oft ist dann auch zusaetlich "Feuerwehrspur- Kein Parken" dazugeschrieben.
Rot - Parken und Halten grundsaetzlich verboten.
Blau - Behindertenparkplatz

In Oesterreich gibt es hauptsaechlich Tafeln, die eben auf den Unterschied zwischen Halten und Parken aufmerksam machen.


Dabei findet man dann oft Zusatzinformation wie lange und an welchen Tagen genau die gueltig sind.

Parkplaetze mit blauen Markierungen stehen fuer Kurzparkzonen. Manche Staedte haben ganze Stadtteile mit diesen blauen Zonen, fuer die man je nachdem auch zahlen muss. Man muss halt dann auf die Tafeln achten, damit man auch weiss, wann diese Zone wieder aufhoert.


Ein sprachlicher Unterschied, der zum Thema passt und mich irgendwie noch immer zum Lachen bringt:
Im Deutschen sagen wir ja: "Mein Auto steht dort drueben." Die Ansicht, dass ein Auto steht ist fuer Englischsprachige eigenartig. Die sagen naemlich: "Mein Auto sitzt dort drueben". Ich hab dann eben so ein Bild im Kopf von einem sitzenden Auto..


Martina suggested to mention the different colors of the curbs in the US. They are used to show how long you can park alongside the road. Sometimes you can also find signs like in Austria with some parking rules.

In Virginia we have following colors:
White: Stop only long enough to pick up or drop off passengers.
Yellow: Stop only long enough to load or unload. Stay with your car. Very often you find the additonal information "Fire lane - no parking" there.
Red: Do not stop, stand or park.
Blue: Parking is reserved for persons with disabilities.
[taken from DMV]

In Austria you can't find any colored curbs, but many different types of signs which show the difference between stopping for a short period of time to unload something, or that even stopping is not allowed.
Very often you can find additional information on there on which days and times exactly you have to follow those signs.
Parking spaces with blue markings mean that you can only park there for a short time - which could be a couple hours. However, most times you will have to pay. Some cities have whole districts with those "Short-period-parking-zones". You really have to watch the signs then so you know when you are leaving one again.



A linguistic difference which fits to the topic and still makes me laugh: In German we say: "My car is standing over there". The idea that "my car is sitting over there" is however really strange for me. I have then an image in my head of a car sitting like a person:)

Thursday, October 4, 2007

Links parken - Parking on the left

Wieder etwas gelernt, wie Oesterreich sich von Deutschland unterscheidet. Marlene von Jojos kleiner Welt kehrte kuerzlich von Schweden zurueck und zeigte ein paar Fotos. Dabei kam in einem Kommentar die Frage auf, auf welcher Strassenseite man denn in Schweden faehrt, nachdem Autos links geparkt waren. Mir waere das gar nicht so aufgefallen, denn in Oesterreich sieht man das sehr haeufig. Ich dachte bis dahin, dass nur die USA diese komische Regelung haette. Es ist etwas schwer mit Worten zu erklaeren: auf einer Strasse, die in beiden Richtungen befahrbar ist, darf man nicht auf der linken Strassenseite parken und dabei in die weiter-zu-fahrende Fahrtrichtung blicken. Ich hab das erst gelernt, als ich bei einer Bekannten so parken wollte und die mir dann erklaerte ich muesste entweder auf der anderen Strassenseite parken oder das Auto umdrehen wenn ich auf der Seite bleiben moechte. Oder halt einen Strafzettel bekommen. Und jetzt lerne ich, dass man das in Deutschland auch nicht machen darf. Warum wird das nicht uberall einheitlich gemacht?

I just learned about another difference between Austrians and Germans. Marlene from Jojos kleine Welt just came back from Sweden and she showed some pictures. Someone left a comment asking on which side of the road you drive in Sweden because cars were parked on the left one. I wouldn't have noticed that because it's pretty normal to see in Austria. Up to that point I thought this weird rule exists only in the US. It's kind of hard to describe with words: on a two-way road you are not allowed to park on the left side of the street if you are facing the traffic coming against you. I only learned this when I wanted to park at a friend's house and she told me that I either have to park on the other side or turn the car around. Or get a ticket. And now I am learning that you are not allowed to park like that in Germany either. Why isn't it the same everywhere?

Sunday, September 2, 2007

Was soll ich anziehen? - What should I wear?

Nach einer kurzen Blogpause bin ich wieder da. Ich genoss die letzten Wochen meiner Ferien mit regelrechtem Faulenzen. Jetzt, wo es wieder heisst frueh aufzustehen und sich fuer die Arbeit fertig zu machen, kommt auch wieder der Moment, wo ich unschluessig vor dem Kleiderschrank stehe und ueberlege, was ich wohl anziehen soll. Gewisse Kleiderordnungen muessen dabei natuerlich auch beachtet werden. In Oesterreich kam mir das doch etwas einfacher vor: sobald man aus dem Haus ging, hiess es, sich ordentlich anzuziehen. Das hat man vom Kindesalter an einfach mitbekommen. Es haengt natuerlich auch ab, ob man nur einkaufen geht oder doch in die Schule oder Arbeit muss. Man braucht vom Arbeitsgeber jedoch keine offizielle Kleiderordnung, die genau regelt, was erlaubt ist und was nicht. Man weiss es einfach. Es gab auch keine Kleiderordnung in meiner Schule. Vielleicht haengt das auch mit der damaligen Mode zusammen - Traegerleiberl waren einfach noch nicht in grosser Mode. Es kann natuerlich sein, dass sich das daher mit den Regeln in der Zwischenzeit auch dort geaendert hat.
Hier scheint es, als ob der Arbeitnehmer ohne festgelegte Richtlinien nicht weiss, was sich schickt oder nicht. In meinem Fall haben wir "casual Fridays", d.h. an Freitagen braucht man nicht aufgeputzt zur Arbeit erscheinen. Zwanglose Geschaeftskleidung ist dann angesagt. Jeans sind dann akzeptabel. Meist gepaart mit einem Polo-Shirt oder T-Shirt mit dem Schul/Arbeitslogo. Manchmal muss man allerdings 1$/Freitag zahlen, um eben Jeans tragen zu duerfen, der dann fuer einen guten Zweck verwendet wird. Auch an Arbeitstagen fuer Lehrer, wo die Schueler zu Hause sind, geht es eher bequemer zu - allerdings nicht ohne vorher informiert zu werden, was nun eigentlich erlaubt ist. Jeans, ja - falls sie nicht zu eng sind, nicht auseinanderfallen, etc.. Da vergehen oft mehrere Tage wo emails hin-und-her geschickt werden, wie man sich nun zu kleiden hat.
Besonders anfangs kam ich mir oft overdressed vor. Ich bin zwar nicht dauernd im Kostuem rumgelaufen, aber verglichen mit anderen Leuten war ich doch etwas anders gekleidet. Mittlerweile habe ich gelernt, mich etwas anzupassen. Manchmal frage ich mich aber doch noch, wie es manchen Leuten wirklich so egal sein kann, wie sie nun in der Oeffentlichkeit gekleidet sind.

I am back again after a short blogging break. The last few weeks I enjoyed the rest of my vaccation being very lazy. Now comes the moment when I have to get up earlier again and get ready for work, that I stand in front of the closet, not knowing what to wear. A certain dress code needs to be considered as well. This seemed to be easier in Austria: as soon as you left the house, you were dressed properly. You already learned that as young child. It depends also there if you just go shopping or if you go to work. However, you don't need guidelines from your employer to know what is allowed and what is not. You just knew it. There was also no dress code in school. Maybe that's connected with the respective fashion style: tank tops were just not that common back then. Maybe that changed there now too and students have to follow a dress code.
Here it seems that the employee doesn't know what to wear without having any guidelines. There are casual fridays in my school, which means you don't have to be dressed up in business clothes. "Casual business" with jeans and the school/work-shirt is fine then. Sometimes you have to pay $!/friday to wear jeans, which goes to a good cause. Also on teacher workdays you can dress more casually. Jeans yes, as long as they are not too tight or falling apart, etc. Sometimes there are many emails sent back and forth with explanations what "casuall business" actually means.
Especially in the beginning I felt often overdressed. I didn't run around in a suit all the time, but I was different than a lot of people. In the meantime I learned to adjust a little bit. Sometimes I am still wondering though how some people really don't seem to care how they are dressed in public.

Tuesday, August 14, 2007

Fuehrerschein - Driver's License

Rich von American in Germany beschreibt seine Erfahrung wie kompliziert es fuer ihn war, seinen deutschen Fuehrerschein zu bekommen. Fuer mich hier herueben war es zwar nicht ganz so schwierig. Ich haette es trotzdem schoen gefunden, wenn die Uebereinkommen zwischen Laendern einheitlicher waeren.
Noch in Oesterreich liess ich mir meinen Fuehrerschein vom OEAMTC uebersetzen. Mit diesem durfte ich 6 Monate hier herueben als Immigrant fahren. In der Zwischenzeit versuchte ich herauszufinden, was ich alles machen muss, um den US-Fuehrerschein zu bekommen. Von deutschen Cousinen, die schon 10 Jahre vorher hierhergekommen sind habe ich gehoert, dass sie den ohne grosse Probleme bekommen haben. Meine Schwiegermama ueberredete mich, den theoretischen Test gleich zu probieren. Ich hatte noch nichtmal das Heft wirklich durchgelesen und wollte daher nicht wirklich. Aber nachdem es hier nicht einen Haufen Geld kostet, habe ich es trotzdem probiert und gleich auf Anhieb geschafft. Voller Freude wollte ich dann sobald wie moeglich die Fahrpruefung machen. Ich war dann jedoch sehr ueberrascht zu erfahren, dass ich noch einen Monat warten muss und in der Zwischenzeit nur mit einer "learner's permit" - Lernerlaubnis - fahren darf. Das hat fuer mich ueberhaupt keinen Sinn gemacht. Die stellten mich mit 16jaehrigen gleich, obwohl ich schon jahrelang Fahrerfahrung hatte. Was mich jedoch am meisten aergerte war, waere ich aus Frankreich oder Deutschland gekommen, waere das nicht der Fall gewesen. Das verstehe ich bis heute nicht, nachdem meines Wissens zufolge nach wir doch alle durch die EU denselben Fuehrerschein haben. Zumindest war die Fahrpruefung wirklich laecherlich einfach - der Pruefer wusste, wie streng man in Europa mit dem Fuehrerschein ist und verlangte nicht allzuviel von meiner Fahrkunst..

Rich from American in Germany describes how complicated it was for him to get the German driver's license. It wasn't as difficult for me here, but it would be nice if the agreements between the different countries were more uniform.
Still in Austria, I got my license translated by the AAA equivalent OEAMTC. With that translation I was allowed to drive for six months as an immigrant. In the meantime I tried to find out what I had to do to get the US-license. I heard from my German cousins, who have been living in the US for 10 years, that they had no big problems with it. My mom-in-law persuaded me to take the test right then and there without even reading the manual. Since it doesn't cost as much as in Austria, I tried the theoretical test and passed:) Of course I wanted to take the actual driving test as soon as possible. Just imagine my surprise when I heard I had to wait another month because all they were going to give me at that time was a leaner's permit. That didn't make sense to me. They put me in the same pot like all the 16 year olds, even though I have had driving experience for years by then. What really annoyed me was that people from France or Germany would not need a learner's permit. Why? As far as I know we all have the same EU-driver's license. At least the driving test was really easy then. The examiner knew how strict everything is done over there and didn't want to see too much of my driving skills..

Monday, July 23, 2007

Eine erfreuliche Ueberraschung - A positive surprise

Aus irgendeinem Grund haben wir immer mehr Extrakosten in den Sommermonaten als zu anderen Zeiten. Letztes Jahr ging ein Geraet nach dem anderen kaputt, was nach ein paar Wochen wirklich frustrierend wurde. Zusaetzlich muss das Pickerl fuers Auto und das Service gemacht werden und die Gebuehr fuer die Kennzeichen neu bezahlt werden. Als wir heuer nach Hause kamen, war schon die Erinnerung ueber die Verlaengerung eingelangt. Die Gebuehren stiegen um ein Drittel! Heute gab es allerdings eine gute Ueberraschung: mein Autopickerl war gratis. Ich weiss nicht warum, denn ich habe immer die Jahre zuvor dafuer zahlen muessen. Das ist auf jeden Fall ein Vorteil im Vergleich zu Oesterreich: es gibt hier mehr Moeglichkeiten auf etwas Gratis oder zumindest eine Verbilligung. In Oesterreich habe ich nie ein Auto gehabt, weil man ja recht gut mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln zurechtkommt. Deshalb kenn ich mich nicht genau aus, wie das dort gehandhabt wird. Ich denke aber nicht, dass man das Pickerl gratis bekommen wuerde. Wahrscheinlich ist es sowieso viel teurer als hier. Ich war ja schon sehr erstaunt, wiewieviel ein einfacher Oelwechsel dort schon kostet.

For some reason we always have more "extra" costs during the summer months than at other times during the year. Last year one appliance after the next suddenly stopped working - which got really frustrating. In addition, my car always needs to get inspected, new license plates stickers, and a service done in July/August. That's adding up quite a lot.
Returning this year we noticed the renewal notice from DMV about the stickers. The fees went up a third!! What made my day today: my car inspection was free. I'm not sure why. I always had to pay for it before. That's something I really like about life here: there are more chances of getting something for free or at least cheaper than in Austria. I never owned a car while living in Austria since you can get around pretty well with public transportation. That's why I don't know too much about car stuff over there. I don't think though that any car dealership lets you get the car inspected for free over there. It probably is much more expensive anyway. I was already shocked enough to hear how much they charge for a simple task like an oil change in Austria.

Tuesday, June 26, 2007

Rauchen - Smoking

Ich komme mir vor als ob ich den ganzen Tag geraucht hätte. Und das obwohl ich gar nicht rauche. Ich bin zum ersten Mal den ganzen Tag durch Wien gewandert und es hat mich wirklich überrascht, wieviel die Leute hier rauchen. Ich erwartete es mir in den Gasthäusern, aber auch bei der Bushaltestelle, U-Bahnen, Zugstationen und in den Fußgängerzonen? Es gibt zwar Verbotstafeln, aber an die hält sich anscheinend keiner. Das ist auf jeden Fall etwas, was mir in den USA besser gefällt- da kann man zumindest sicher sein, dass man im öffentlichen Bereich und im Arbeitsbereich nicht mit dem Rauch belästigt wird.

I feel like I've been smoking all day long. I don't even smoke though. I was walking around all day in Vienna for the first time this trip and it really surprised me how much people are smoking here. I expected smoke in restaurants, but waiting on the bus, underground, railway stations, and even just walking in the pedestrian area I constantly got smoke blown into my face. There are "No Smoking" signs up, but it seems that nobody cares about those. This is something I definitely like better in the US - it doesn't matter where you are in the public and work place, you can be sure that you are not inhaling smoke anywhere.

Tuesday, June 12, 2007

No "Wrong Turn", please

Maria von A Piece of My Mind bemerkte kuerzlich wie komisch man sich fuehlt, Muell nicht zu trennen (nachdem man es monatelang automatisch machte). Mir erging es genauso, aber mittlerweile habe ich mich etwas daran gewoehnt, alles in den selben Eimer zu schmeissen. Ich habe mich allerdings noch nicht ganz an den ganzen Muell entlang den Strassen gewoehnt. Ja, man kann es auch in Oesterreich finden, aber nur vereinzelt. Ich finde es traurig, dass sich hier mehrmals im Jahr Leute freiwillig melden um den Muell aufzuklauben. Auf unserem Ausflug sahen wir allesmoegliche in den Waeldern, die mich etwas an die "Wrong Turn" Filme erinnerten. Nicht alles hat mit Abfall zu tun, aber es war auf jeden Fall etwas gruselig:

Maria from A Piece of My Mind mentioned the recycling issue. I felt the same way when coming over here, but got used to throwing most things into the same bin after a while. However, I am still not used to all the littering along the roads. Yes, you can also find it in Austria, but not to that excent. It's sad that it's necessary for people to volunteer and pick periodically all the trash up. On our trip we saw all kind of weird things in the woods, which reminded me a little of all those "Wrong Turn" movies. Not all of them have to do with junk, but it was nevertheless really strange:

Friday, May 25, 2007

Feiertage - Holidays

Endlich steht hier wieder ein langes Wochenende vor der Tuer. Das letzte hatten wir im Januar. Obwohl ich mich als Lehrer ja eigentlich nicht beschweren darf, ist dies doch etwas, was mir von meiner alten Heimat abgeht: die haeufigen Urlaubs - und Feiertage. Es gibt natuerlich auch hier Feiertage, aber sie werden ganz anders gehandhabt. Die meisten sind zwar "Feiertage", das heisst aber nicht, dass man automatisch frei hat. Das gilt nicht nur fuer den Handel, sondern fuer die meisten Arbeitsstellen. Meine erste Arbeit hier war in einer Kindertagesstaette. Ich haette mir zwar frei nehmen koennen, allerdings waere das dann unbezahlt gewesen. Nachdem ich nur eine Woche "Urlaubsanspruch" gehabt habe (natuerlich wieder unbezahlt), habe ich mir dann an den "Feiertagen" dann halt nicht freigenommen. Fenstertage gibt es hier soviel wie gar nicht - zumindest bei meinem jetzigen Arbeitgeber soll man sich die Tage vor oder nach einem langen Wochenende nicht frei nehmen. Drum ist ein richtiger Feiertag jetzt immer etwas Besonderes fuer mich.
Ein weiterer Unterschied, ist der Anlass selbst. In Oesterreich haben die meisten Feiertage ja einen religioesen Hintergrund. Oesterreich hat nur zwei Staatsfeiertage (1. Mai und Nationalfeiertag am 26. Oktober) - alles andere sind die beruehmten Donnerstagsfeiertage und andere wie Ostern, Pfingsten, Weihnachten,etc.. Es ist mir schon klar, dass die Bevoelkerung in den USA facettenreicher ist als in Oesterreich und es nicht moeglich ist, sich nach nur einer Religion zu richten. Trotzdem waere es schoen, dem etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken - und zwar den Feiertagen aller Religionen. Ich finde man soll die Moeglichkeit haben, ein paar freie Tage anlaesslich derFeiertage der Religion, der man halt angehoert, zu bekommen. Ich weiss schon, ein Alptraum fuer alle Arbeitgeber...
Finally there is a long weekend coming up again. Although I really shouldn't complain as a teacher, it has been a really long time since the last one - way back in January. The frequent vacation and holidays are something, I am missing quite a lot from home. There are holidays here, but they are handled very differently. Most of them are labeled as "Holidays", however, that doesn't mean that you actually can stay home from work. That's not only true for the retail, but for most jobs here. My first job here was in a daycare. I could have taken off on those days, but without getting paid. Since I only had one week of unpaid leave, it wasn't worth taking those days off, too. Bridge days are also very uncommon here. At my current job I am not supposed to take off the days before or after a long weekend. That's why a real holiday is something special for me now.
Another difference is the occasion for the holiday. In Austria most of them have a religious background. Austria only has two public holidays (May 1st = Labor day and October 26 = national holiday). All the other ones are those Thursdayholidays, like Ascencion days and other religious holidays like Easter, Christmas, Pentecost, etc.. I understand that the population in the US is far more diverse than in Austria and that it's not possible to just conform with one religion. Nevertheless, it would be nice to pay more attention to religious holidays - to all of them!! You should be able to get a few free days for the holidays according to your religion. I know - a nightmare for all employers....

Tuesday, May 15, 2007

Tote Tiere am Strassenrand - Road Kill

Eines, das mich hier noch immer ueberrascht, ist die hohe Anzahl von durch Autos getoeteten Tieren. Es vergeht kein Tag, andem ich nicht an einigen vorbeikomme. Ich habe mich immer gewundert, ob die Leute denn nicht versuchen stehenzubleiben, oder wenigstens langsamer zu werden, sodass sie ausweichen koennen. Und dann passierte mir genau das die letzte Woche. Zum ersten Mal kam mir ein Eichhoernchen unter die Raeder. Es kam unerwartet von der anderen Strassenseite und ich war zu schnell, um auszuweichen. Es tat mir so leid, dass mir das passiert ist. Einige Tage spaeter dann flog ein Vogel gegen mein Auto. Da fragte ich mich dann schon, was mit meiner Fahrweise los ist.
Der Unterschied zu Oesterreich ist vor allem die Vielfalt an den Tieren hier. Man sieht so oft Rehe, Hasen, Eichhoernchen, Beutelratten, Murmeltiere, Waschbaeren, Katzen, Voegel und Stinktiere am Strassenrand. Manchmal werden die dann gleich von Geiern oder anderen groesseren Voegeln verspeist. Somit werden sie zumindest verwertet. Eines Tages bemerkte ich einen Kerl von der Strassenbauabteilung. Er hatte ein Reh auf seinem Truck und liess es dort fuer einige Stunden in der heissen Sommersonne einfach liegen. Der dachte sich wohl, er kann es mit nach Hause fuers Abendessen nehmen. Igittigitt! Von meinem Fahrkurs weiss ich noch, dass in Oesterreich das als Wilderei angesehen werden wuerde. Falls man dort ein Reh erwischt, muss man ja sofort die Polizei benachrichtigen, die dann das an den zustaendigen Jaeger weiterleitet. Wartet man einige Stunden zu lange, wird es sogar als Fahrerflucht angesehen. Zumindest bei Rehen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das auch bei kleineren Tieren, wie Hasen, gilt.
Es war daher umso mehr erstaunlich, dass gestern alle Leute auf einer dreispurigen Strasse waehrend der Stosszeit wegen einer Ente mit ihren 10 kleinen Jungen stehenblieben. Ein paar stiegen sogar aus und versuchten, sie schneller auf die andere Seite in Sicherheit zu bringen. Ich wuenschte ich haette meine Kamera dabei gehabt.

One thing which still surprises me a lot here is the amount of road kill. There isn't a day going by without seeing a few dead animals. I was always wondering why people don't try to avoid driving over them. And then it happend to me last week, that a squirrel got under my wheels for the first time. I felt so bad about it. It came from the other side of the road and I was too fast to stop. To make it even worse, a couple days later I had a bird flying against my car. I started to wonder what's wrong with my way of driving.
The differences to Austria are not only the type of animals you can find here, but also the consequences. Sofar I saw here deer, rabbits, groundhogs, squirrels, opossums, racoons, birds, cats, and skunks as roadkill. What is interesting is that sometimes they are a great food source for vultures and other big birds. Then one day I noticed a guy from the transportation department. He had a deer in the back of his truck. I'm sure he meant to take it home and make some dinner out of it. Yuck! It was sitting there for hours on a hot summer afternoon. In Austria that would be considered as poaching. I still remember from my driving school over there that if you hit a deer, you actually have to call the police (who will then call the responsible hunter) immediately. If you wait too long it is considered as a hit-and-run. As far as I understand it, that's only with larger animals.
It was therefore that much surprising, when there was a duck with its 10 babies walking across a three-lane highway yesterday during rush-hour. Everybody stopped. Some people even got out from their cars to help them cross the road savely. I wished I had my camera with me then.

Monday, April 23, 2007

Ruhezeiten - Quiet Time

Diesmal nehme ich keinen Blogeintrag als Denkanstoss, sondern unsere Wochenendbeschaeftigung. Endlich ist es bei uns angenehm warm geworden und wir nutzten das schoene Wetter um unseren Garten etwas auf Gleich zubringen. Wir sind nicht die fleissigsten wenn es ums Rasenmaehen geht, daher haben uns meine Schwiegereltern einen neuen Rasenmaeher gekauft, mit der Hoffnung, dass wir nun doch etwas motivierter ans Werk gehen. Nein, Scherz beiseite, sie haben uns den als vorzeitiges Geschenk anlaesslich unseres 5. Hochzeitstages im Sommer besorgt, nachdem wir wirklich einen brauchten. Nachdem wir ihn zusammengebaut hatten, kam mir noch der Gedanke: "Na schade, dass wir jetzt nicht gleich damit beginnen koennen." Wir leben doch in einer dicht besiedelten Gegend, da kann man ja Sonntags nachmittag nicht die Nachbarn mit dem Laerm stoeren, so mein Gedanke und fragte meine Schwiergermama wie das denn hier so geregelt wird. Sie war etwas verwundert, warum ich ueberhaupt frage. Eine Regelung uebers Rasenmaehen wie in Deutschland gibt es hier natuerlich nicht. Meiner Meinung nach, ist das sowieseo unnoetig. Mich wuerde es ueberhaupt nicht stoeren, wenn saemtliche Nachbarn um mich rum am Wochenende ihren Rasen maehen. Es gehoert halt mal gemacht und meist hat man halt nur am Wochenende dazu Zeit. Diese Freiheiten sind auf jeden Fall etwas sehr Angenehmes in diesem Land.

This time there is no other blog entry as Food for Thoughts, but our weekend work. It finally got warm enough to enjoy the beautiful weather outside and to have some work done in our yard. We are not the hardest working people when it comes to mowing the lawn. That's why my in-laws got us a new lawn mower, with the hope, that we will be more motivated now. No, just kidding. They bought us this one as an early present for our 5th anniversary this summer and because we really needed one. Right after we put it together I was thinking: "Too bad that we can't use it right now." We are living in a quite densely populated neighborhood. "We can't disturb our neighbors with that noise", so my thoughts. Therefore I asked my mother-in-law how this is regulated here. She seemed a little surprised at this question. Of course, there are no noise regulations here like in Germany - or Austria (English Computer Translation here). I should have known better. In my opinion that's completely unnecessary anyway. I wouldn't mind at all if all our neighbors would mow their lawn every weekend. It needs to be done at one point and most people have only then time for it. Those liberties are definitely something I like in this country.