Wednesday, January 9, 2008

Buchruecken - Book spines

Ist euch jemals aufgefallen, dass die Titeln am Buchruecken im Englischen andersrum sind als im Deutschen? Es kann etwas irritierend sein, wenn man ein gemischtes Buecherregal hat und den Kopf andauernd wenden muss, um die Titel lesen zu koennen. Was macht mehr Sinn? Normal aufgestellt im Regal, ist mir die deutsche Art und Weise lieber. Ich finde es dann leichter, von links nach rechts zu gehen. Hat man die Buecher allerdings wo liegen (wie das groessere Buch), ist die Englische Art wieder besser, das es ansonsten verkehrt ist.

Have you ever noticed that the titles on bookspines are different in English compared to German? It can be irritating when searching for a book in a 'mixed' shelf and you always have to turn your head to be able to read the titles. Which way makes more sense? If the books are in a shelf, I like the German way more. It's easier to walk from left to right while reading them. If the books are just sitting somewhere (see large book on top of books), I find the English way better. The German way has them upside down then.

15 comments:

C N Heidelberg said...

I think the American way is easier to read when walking left to right! ;) Top to bottom just makes sense to me. It must just be because I am used to it.

sandy said...

I'm afraid, I can't confirm your theory on "German" and "English" backs of books; both are 'mixed' regardless of the language, at least my books.

And once laying, it's almost the same with both "versions" because they can always be turned such that the letters are readable...

Martina said...

Ja, das nervt mich auch ohne Ende. Letztendlich kommen meine englischsprachigen auf ein anderes Regalbrett als die deutschen.

Sandy, really? All of my English ones are in one direction, and all of the German ones are the other. Could you possibly have Austrian or Swiss editions mixed in with yours? Or Australian?

sandy said...

Martina: ja, insbesondere hinsichtlich der deutschen Bücher, die alle in einer deutschen Buchhandlung gekauft wurden, und ich glaube nicht, dass es sich dabei jeweils um spezielle Ausgaben handelt. Bei den englischen Büchern muss ich allerdings zugeben, dass ich nur ein Buch gefunden habe, dessen Titel "falsch" (="deutsch") ausgerichtet ist.

Vielleicht ist das auch abhängig vom Verlag...

Bek said...

Sandy: I found one English one in the German direction - but I believe it was printed in Austria. I have not noticed any German ones the other way round yet.

Kim and Victoria said...

I'm so used to having to turn my head to read the titles, and yes, it is annoying!

Gitta said...

Bin natuerlich gleich nachschauen gegangenin in meinen Buecherregalen.....selbstverstaend-lich auch gleich meine," ueber Buecher alles Wissende" Buchhaendlerin im Hause befragt....
Sie konnte mir darueber keine Erklaerung geben,ausser,dass es sowohl bei den Deutschen als auch bei den Amerikanischen in jede Richtung geschriebene Titel gibt......was ich aber rausgefunden habe ....bis ca 1950 sind tatsaechlich alle deutschen Titel von unten nach oben beschrieben,wenn sie nicht oben quer beschriftet sind,was meistens der Fall ist.Die amerikanischen von oben nach unten am Buecherruecken mit Autor,und Buchtitel beschriftet sind,Der Verlag dann aber sehr wohl am untersten oder obersten Buchrueckenrand quer geschrieben steht.
Scheint mit den einzelnen Verlagen und den Einbanddesignern zu tun zu haben.Naeheres darueber wenn ich von meiner Tochter(Buchhaendlerin) wieder was naeheres hoere. Sie wollte sich einmal bei ein paar Verlagen befragen.T.Gitta

Kevin said...

Solche kleine Unterschiede finde ich am Witzigsten. Ich hatte es nie bemerkt, dann aber habe ich auf den Schrank geguckt und gesehen, dass es in der Regel stimmt.

Na ja, so ist es halt. :) Wir Amis müssen alles ein bisschen anders machen. Oder umgekehrt, die Deutschen müssen es anders machen. :-P

Ich glaube, dieses Phänomen kann man in den Gedanken "Es ist nicht gut, es ist nicht schlecht, es ist einfach anders" einstufen.

-Kevin

Andrea's Garden said...

Bek, das ist mir noch nie aufgefallen, aber jetzt musste ich mal schauen und du hast tatsächlich Recht. Mich stört es wenig. LG andrea

Red Squirrel said...

Wow, I never thought of this before!

Chris said...

Also obwohl das grundsätzlich stimmt, haben meine Reclam-Bände die gleiche Ausrichtung wie die englischsprachigen Bücher.... Und ein Buch vom Campus-Verlag, hat allerdings die Verlagsorte Frankfurt/Main und New York...

Anonymous said...

Ich habe mal gehört, dass inzwischen auch deutsche Bücher mit "englischen" Buchrücken gibt, weil sich der Buchhandel in den letztzen Jahren verändert hat: Es gibt jetzt viele Verkaufstische mit Bücherstapeln. Wie Du ja schon schriebst, kann man die Titel der englischsprachigen Bücher liegend gut lesen.
Vielleicht gab es ja in den USA schon früher die "Bücherstapel-Variante"?

lg, Susanne

Bek said...

Chris: Interessant, dass die Reklamsbuecher andersrum sind.

Susanne: Kann mir schon vorstellen, dass diese Buechertische vielleicht von hier kommen.

pittiplatsch said...

Über dieses Thema habe ich schon öfter nachgedacht, vor allem darüber, dass deutsche Buchrücken in beide Richtungen beschriftet sind - bisher war meine Erklärung, dass es am Verlag liegen muss... doch gerade warf ich einen genaueren Blick in mein Bücherregal und musste mit Erstaunen feststellen, dass die Reclam-Bücher aus DDR-Zeiten anders herum sind als die "modernen" Reclams. Wie kann das sein?

(Das wird mich jetzt eine gaaaanze Weile beschäftigen...)

Barbara said...

Meine italienischen Bücher sind wie die englischen ausgerichtet und die französischen wie die deutschen Bücher.Und die paar wenigen spanischen im Büchergestell, haben den Titel oben stehend. Es lebe der kleine Unterschied!
LG, Barbara