Das ist ein Stereotyp, der sich doch als ziemlich wahr herausstellt. Wahrscheinlich hat schon jeder, der in ein deutschsprachiges Land umgesiedelt ist, darueber berichtet. Tonicito beschrieb schon vor einiger Zeit wirklich gut das Zeitgefuehl der Oesterreicher. Trotzdem finde ich es erwaehnenswert. Vor allem weil es mich noch immer betrifft. Ich bin einfach gewohnt, wenn eine Besprechung um eine bestimme Zeit stattfindet, oder wenn man wo eingeladen ist, dass man auf jeden Fall so 10 Minuten vorher erscheint. Ich versuche mich ja hier etwas anzupassen, aber noch immer passiert es, dass ich auch wenn ich nur 2 Minuten frueher erscheine, die einzige dort bin. Ich frag mich dann immer, ob ich anscheinend die einzige bin, die nicht mitbekommen hat, dass der Termin oder der Ort verlegt wurde.. nach und nach trudeln die anderen dann ein, sodass der wirkliche Beginn ca. 10 Minuten spaeter als angekuendigt ist. Das habe ich bisher sowohl bei der Arbeit als auch privat erlebt, obwohl man es bei wirklich WICHTIGEN Terminen natuerlich auch hier nicht machen soll. Das hat natuerlich auch seine Vorteile - heute bin ich nicht von meiner Mittagspause rechtzeitig zurueckgekehrt. Trotz einiger Minuten Verspaetung ist das niemanden aufgefallen- ich war natuerlich auch nicht die einzige, die erst um diese Zeit gekommen ist..
That's a stereotype which is quite true. I'm sure that most of you who moved to a German speaking country already talked about it, but I still find it worth mentioning because I am still not used to it. Tonicito described already a while ago really well how Austrians like to deal with time. I am still used to come at least 10 minutes before a meeting starts or when I am invited somewhere. I am trying to adjust, but it still happens that I am the only one there. Even if I arrive only 2 minutes earlier. I am always wondering then if I am the only one who didn't realize that the date or place got changed..minutes later one person after the next arrives without being in a hurry, so the real beginn isn't until 10 minutes later. I noticed that both at work and in private - although I wouldn't recommend it for REALLY important meetings like a job interview. It also has its advantages of course - I got back late to work from lunch today. Nobody noticed and I wasn't even the only one late.
Tuesday, November 6, 2007
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4 comments:
Also in Deutschland hat man's auch nicht so mit der Pünktlichkeit. Auch ich bin grundsätzlich 10 Minuten eher da (egal wo) und wundere mich erst, ob die Sache verschoben wurde.
Auch Einzelhandelsgeschäfte, seitdem die Öffnungszeiten überall anders sind, nehmen es mit "9.00 Uhr" nicht so genau, so dass die Türen manchmal erst um 9.08 Uhr aufgesperrt werden.
Elternabende fangen grundsätzlich erst später an. Finde ich immer sehr ungerecht, da ja die Pünktlichkommer bestraft werden, während die Spätkommer praktisch belohnt werden nach dem Motto "jetzt sind die Wichtigen da, jetzt fangen wir an".
Vielleicht ist das aber auch eine südhessische Sitte, oder eine ländliche, ich habe leider keine Vergleichsmöglichkeiten.
meistens ist es so ,dass je bedeutender jemand sich fuehlt, desto spaeter kommt er.Zumindest hab ich die Erfahrung gemacht.Die wirklich wichtigen Leute sind fast immer puenktlich ,oder aber ueberziehen nie das akademische Viertel.......Ich bin immer Puenktlich.....smile ...T.Gitta
Hello! I tagged you for a meme :) No worries if you can't/don't want to do it.
Martina: Das wundert mich schon, dass manche Geschaefte es mit der Puenktlichkeit nicht so ernst nehmen.
T. Gitta: Es kommt sicher auch immmer auf den Anlass an. Bei mir in der Familie war zu spaet kommen halt immer etwas verpoentes.
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